Heeressportler Thomas Jäger und Teamkollege Rudi Adams lieferten in dem von äußerst schwierigen Wetterbedingungen geprägten Rennen, mit starkem Regen und teils dichtem Nebel, die nächste Glanzleistung ab und fuhren dem Team Scheid-Honert Motorsport einen weiteren Podiumsplatz ein.

Nordschleifenspezialist Rudi Adams sicherte dem BMW Team, im durch Nebel verzögerten Qualifying am Samstagmorgen, bereits die zweite Poleposition im erst vierten Saisonrennen. Mit einer Zeit von 11.00.785 startete der „Eifelblitz“ somit vom 1. Platz in der 22 teilnehmerstarken BMW M235i Racing Cup Klasse in die Regenschlacht auf der Nürburgring-Nordschleife.

Als das Team Scheid-Honert dann um 13.17 Uhr in das verspätete 4-Stunden-Rennen auf der Nürburgring- Nordschleife startete, saß Rudi Adams am Steuer. Er wurde direkt am Start unverschuldet in eine Kollision verwickelt und musste so bereits nach dem Grand Prix Kurs die Box zur Reparatur ansteuern.

Mit einem Rückstand von über 6 Minuten ging das Duo dann an letzter Stelle liegend in die Aufholjagd. Für das gesamte Team war somit klar, dass es heute nur um Schadensbegrenzung gehen würde und ein weiteres Topresultat nicht realistisch sei. 

Doch mit Fortdauer des Rennens machte man das Unmögliche doch noch möglich und brachte sich, durch herausragende Rundenzeiten bei extremst schwierigen Bedingungen, wieder in den Kampf um die Podiumsplätze. Nach einer fulminanten Leistung übergab Adams nach einem Doppelstint das Cockpit für den Schluss an den jungen Österreicher. Jäger machte auf die Führenden weiter Boden gut und brachte den Eifelblitz nach etwas über 4 Stunden Renndistanz, nur 1.20 Minuten hinter dem Führenden, auf Position 3 ins Ziel. 

So krönte man eine grandiose Aufholjagd, in der man fast 5 Minuten auf die Konkurrenz gut machte, mit einem weiteren Podestplatz.

Bundesheer-Leistungssportler Thomas Jäger nach dem Rennen zur Regenschlacht am Nürburgring: “ Nach unserer zweiten Poleposition haben wir uns das Rennen natürlich ganz anders vorgestellt. Es war ein enormer Schock für uns, als wir den Start und die Kollision aus der Box mitverfolgten und im ganzen Team herrschte große Enttäuschung. Aber wir haben im Rennen nicht aufgegeben und dieses Podium fühlt sich jetzt wie ein Sieg an, wir dachten ja schon, wir seien aus dem Kampf um die Toppositionen raus. Wir haben heute allen gezeigt, dass wir das schnellste Auto im Feld bei Regen sind und ohne den Unfall zu Beginn hätten wir auch gewonnen, davon bin ich überzeugt und das stimmt mich zuversichtlich für die nächsten Rennen. 

Ich freue mich jetzt enorm auf das nächste Rennen in drei Wochen. Wir werden dann versuchen, uns aus allem rauszuhalten und wieder ein sauberes Rennen zu fahren. Danke vor allem an Rudi für seine super Leistung im Nassen, an mein gesamtes Team von Scheid-Honert Motorsport und an alle Fans, die uns bei diesen Bedingungen die Daumen gedrückt haben.“

Der Sender Sport 1 zeigt eine 30-minütige Zusammenfassung des 4 VLN-Laufes am 2. Juli um 12:00 Uhr.

Der fünfte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 16. Juli statt und führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Fotos: dspicture.com

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