Kopie von 03111802 369 JAGERDer legendäre Ardennenkurs Spa-Francorchamps war Austragungsort des zweiten World Series by Renault Events. Die von Renault Motorsport organisierten WSbR Veranstaltungen mit ihren Rahmenserien erfreuen sich eines regen Zuschauerzuspruchs und die Medien haben die Gelegenheit, die nächste Generation der Motorsport-Superstars schon einmal hautnah zu erleben.

Bei perfekten Witterungsbedingungen pilgerten sage und schreibe 60.000 Zuschauer nach Spa und erlebten ein gewohnt spektakuläres Rennwochenende auf einer der unbestritten faszinierendsten Rennstrecken dieser Welt.

Thomas Jäger startete als einziger Österreicher in dem mit 45 Teilnehmern besetzten Formel Renault 2.0 Eurocup und hatte mit Gustavo Menezes aus Amerika einen „alten“ Kartbekannten als neuen Teamkollegen im Interwetten Junior Team.

Aufgrund des hohen Starterfeldes und wohl auch wegen des sehr anspruchsvollen Streckenverlaufes gab es leider sehr viele Unfälle. Schon am Freitag war die rote Flagge permanent im Einsatz und die zur Verfügung stehende Trainingszeit konnte kaum sinnvoll genutzt werden.

Die anschließenden Qualifyings wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Thomas Jäger war sehr gut unterwegs, wurde aber just in seiner schnellsten Runde erneut durch die rote Flagge nach einem Unfall eines Kontrahenten in der berühmt berüchtigten Eau Rouge eingebremst. Die verbleibenden vier Minuten der Session waren zu kurz, um auf der sieben Kilometer langen Rennstrecke einen neuerlichen erfolgreichen Angriff zu starten.

Im Rennen machte der sympathische Österreicher dann sofort ordentlich Positionen gut, jedoch ereignete sich nach nur wenigen Runden erneut ein dramatischer Unfall. Das Rennen wurde mit dem Safetycar neutralisiert und zur Rennhälfte ohne noch einmal freigegeben zu werden vorzeitig beendet.

Thomas Jäger blieb auf der 19. Position „hängen“, freute sich aber über den Gott sei Dank unverletzten Kollegen:
„Ich konnte bereits in den ersten sechs Runden 13 Positionen gut machen und war noch weiter auf dem Weg nach vorne, als sich der schwere Unfall ereignete. Wir mussten dann rundenlang hinter dem Safetycar herfahren, bis das Rennen schließlich komplett beendet wurde. Der Kontrahent ist Gott sei Dank unverletzt geblieben, was auch für den hohen Sicherheitsstandard in der Formel Renault spricht.“

Im zweiten Qualifying am Sonntag erwischte Thomas Jäger eine perfekte Runde und sicherte sich den hervorragenden elften Startplatz in seiner Gruppe, ärgerte sich aber trotzdem ein klein wenig:
„Wäre ich in der anderen Gruppe gefahren, hätte meine Rundenzeit sogar für den achten Startplatz gereicht.“

Der Youngster machte im Rennen erneut einen fehlerfreien Job und beendete das Rennen auf dem guten 15. Platz.
„Dieses Rennwochenende war leider von sehr vielen Unfällen überschattet. Ich bin als Formelsport-Neueinsteiger mit dem Ergebnis zufrieden, weil ich immerhin 30 Konkurrenten hinter mich lassen konnte und vor allen Dingen mein Auto heil blieb. Besonders spektakulär ist außerdem der extrem hohe Zuschauerzuspruch und das sehr umfangreiche Medieninteresse im Rahmen der World Series.“

Bereits am kommenden Wochenende sitzt der angehende Motorsport-Profi erneut im Cockpit seines Formel Renault. Im italienischen Imola findet der zweite Lauf zur Formel Renault ALPS statt, bei dessen erster Veranstaltung Thomas Jäger mit dem dritten Platz in Monza auf Anhieb aufs Podium fahren konnte.

Internet: www.thomas-jaeger.at

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